Körperliche Untersuchung

Im Anschluss an ein ausführliches Gespräch folgt die körperliche Untersuchung.

Die köperliche Untersuchung behinhaltet die Inspektion, also die Betrachtung des gesamten Haltungsapparates, im Gehen, Stehen und Sitzen. Dabei werden unrunde Bewegunsabläufe, Fehlhaltungen, Schonhaltungen und Hautauffälligkeiten ect. aufgespürt.

Anschließend folgt die Palpation, damit ist das Abtasten und Erfühlen von Lage, Größe und Konsistenz der Bauchorgane oder auch der Muskelspannung gemeint. Zur Palpation zählen zum Beispiel auch Pulsmessung und das Ertasten von Lymphknoten oder der Schilddrüse.

Die Perkussion, ist das Beklopfen der Körperoberfläche und ermöglicht durch den unterschiedlichen Schall eine Untersuchung der Dichte des darunterliegenden Gewebes und der Organe. Im wesentlichen wird eine Beurteilung des Gewebes und Zustand der Organe möglich. Zum Beispiel ob die Leber vergrößert ist oder die Lunge nicht ausreichend belüftet.

Auskultation. Das Abhören des Patienten, bzw seiner Organe! Schallphänomene können mit Hilfe des Stethoskops zum Beispiel über der Lunge wahrgenommen werden. Außer dem Herzen und der Lunge können auch Blutgefäße oder der Bauch abgehört werden.

Und Funktionsprüfungen wie Pupillenreaktion, frei Beweglichkeit der Nerven und Gelenke, Sensibilitätsprüfungen sowie verschiedene Tests des Herz-Kreislaufsystems.

Bei Bedarf, wenn Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsstörungen oder ähnliches vorliegen, werde ich zusätzlich eine Stuhlproben-Analyse veranlassen